Förderung von Praxisassistentinnen

Projektbeschreibung

Die hohe Morbidität und der demografische Wandel in Sachsen-Anhalt führen bei einer geringen Arztdichte in Sachsen-Anhalt zu einer überdurchschnittlichen Inanspruchnahme der Vertragsärzte. Somit besteht die Notwendigkeit der Übertragung delegierbarer Leistungen auf nichtärztliches Praxispersonal. Die positiven Ergebnisse der Modellvorhaben zum Einsatz von mobilen Praxisassistentinnen z.B. in Sachsen-Anhalt von 2007 bis 2009 führten zu einer Förderung der Ausbildung und Tätigkeit von Praxisassistentinnen über Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung und des Einsatzes in Hausarztpraxen.

Positive Erfahrungen:
  • Landesweit sind in 25% aller Hausarztpraxen Praxisassistentinnen tätig, im Landkreis Stendal in jeder zweiten Hausarztpraxis. (Stand: April 2013)
  • Die Tätigkeit der Praxisassistentinnen entlastet den Arzt und ist durch die Patienten akzeptiert.
Negative Erfahrungen:
  • Im Rahmen der Regelversorgung wird der Einsatz von Praxisassistentinnen und ihrer arztentlastenden Tätigkeit nur in unterversorgten Regionen im Sinne des § 100 SGB V finanziert.
  • Eine Ausdehnung auf das ganze Land ist sinnvoll und notwendig.

Gemeinde/Landkreis/Region

Sachsen-Anhalt

Projektzeitraum

2007 - 2009
seit 2009

Kontakt:

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt
Herr Matthias Paul
Doctor-Eisenbart-Ring 2
39120 Magdeburg
Tel: (0391) 627-6406
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: Zeitschrift "Pro", Ausagbe 10/2012 (pdf-Datei)
www.kvsa.de

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