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Projektbeschreibung

Laut Studien wollen über 90 Prozent der älteren Menschen zu Hause wohnen, statt den Lebensabend im Seniorenheim zu verbringen.
Mit zunehmendem Alter  wird es jedoch immer schwieriger, den häuslichen Alltag zu bewältigen. Steckdosen liegen in unerreichbarer Tiefe, das Ein- und Aussteigen in die Wanne wird zur Last, die Orientierung beim nächtlichen Gang zur Toilette wird problematischer u.a.m. Herausforderungen, auf die das barrierefreie Bauen eine Antwort gibt: Durch das Anbringen von Handläufen und Rampen, den Abbau von Schwellen oder  dem kompletten Umbau von Bad und Küche sorgen Handwerker  und Wohnungswirtschaften dafür, dass das Leben im Alter in den eigenen vier Wänden möglich bleibt.
Technische Unterstützungssysteme, wie Herdüberwachung, Lichtsensor, Klingelsensor und Sicherheits- und Kommunikationssysteme helfen, Mobilität, Gesundheit und Unabhängigkeit für ein selbständiges Leben bis ins hohe Alter zu gewährleistet. Es gibt bereits eine Vielzahl von Kombinationslösungen aus technischen Unterstützungssystemen und Dienstleistungen, die älteren Menschen bei einer selbständigen Lebensführung wirksam unterstützen. Allerdings ist das Wissen über diese Unterstützungsmöglichkeiten bei den Zielgruppen bisher nur gering ausgeprägt.
Oberbürgermeister Andreas Henke führte zur Eröffnung der Beratungsstelle aus:“ Ich freue mich, dass Halberstadt eine von 22 Städten ist, die im Bundeswettbewerb den Zuschlag zur Einrichtung der Beratungsstelle „Besser leben im Alter durch Technik“ erhalten hat.  Herr Witczak hat sie aufgebaut und schon die Kontakte aus dem bewährten Netzwerk Unternehmerbüro der Stadt Halberstadt, Hochschule Harz, Wohnungsgesellschaft und Kreishandwerkerschaft Harz - Bode u. a. genutzt, um in enger Zusammenarbeit mit den  lokalen Strukturen ein anspruchsvolles  Leistungsportfolio zu entwickeln. Die Beratungsstelle passt ideal in unser Stadtentwicklungskonzept. Ziel ist es, dass Menschen so lange wie möglich in ihren eigen vier Wänden wohnen bleiben können.“

Im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes „Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel“ werden 22 Gemeinden, Städte und Landkreise bei der Entwicklung und Umsetzung von kommunalen Beratungsstellen „Besser leben im Alter“ gefördert, um den Wissenstransfer  mit einer breiten Zivilgesellschaft zu entwickeln.

Die Beratungsleistung erfolgt qualitätsgesichert, neutral und anbieterunabhängig. Informationen werden über  Direktberatung, Hausbesuche, Präsentation der technischen Hilfsmittel in der Musterwohnung und einem umfangreichen Vortragsangebot vermittelt.  Als eine Besonderheit der Beratungsstelle Halberstadt,  gilt die Initiierung des  Gesundheitsformats Mensch-Technik „Gesund im Harz“ im Regionalfernsehen Harz (RFH). Die regelmäßig im Regionalfernsehen ausgestrahlte Sendung informiert über die Arbeitsaufgaben des BeratungsZentrums und stellt darüber hinaus innovative technische Systeme vor, die Seniorinnen und Senioren bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben sinnvoll unterstützen können. Alle bislang produzierten Ausgaben finden sich unter http://www.pflegenetzwerk-halberstadt.de/videos/.

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Gemeinde/Landkreis/Region

Stadt Halberstadt

Projektzeitraum

01.01.2014 – 31.12.2015

Kontakt

Uwe Witczak
BeratungsZentrum Halberstadt "Besser Leben im Alter“
Stadt HalberstadtHa
Gröperstraße 52
38820 Halberstadt
Tel.: 03941|6248055
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www.bzh-halberstadt.de




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